Der CRA betrifft nicht nur den Release eines Produkts. Hersteller benötigen einen durchgängigen Prozess von Cybersecurity-Risikobewertung und Komponentenmanagement über Security Updates bis zu Schwachstellen- und Vorfallmeldungen während des Supportzeitraums.

Ihr Ergebnis: Sie erhalten eine technische CRA-Gap-Analyse, einen priorisierten Umsetzungsplan und belastbare Entwicklungs-, Vulnerability- und Evidence-Prozesse als Vorbereitung auf die formelle Konformitätsbewertung.

Cyber Resilience Act für Softwarehersteller

Die CRA-Meldepflichten greifen zuerst

Die Verordnung (EU) 2024/2847 gilt gestaffelt. Der für Hersteller kritische Punkt ist nicht 2027, sondern die Meldepflicht: Sie greift deutlich früher und setzt einen funktionierenden Erkennungs- und Meldeprozess voraus, der nicht kurzfristig aufgebaut werden kann.

  1. in Kraft

    CRA in Kraft getreten

    Die Verordnung ist in Kraft, die Pflichten greifen jedoch gestaffelt. Der Zeitraum bis zur vollen Anwendbarkeit ist als Umsetzungsfenster gedacht, nicht als Karenzzeit.

  2. gilt

    Regeln für Konformitätsbewertungsstellen

    Die Bestimmungen zu notifizierenden Behörden und Konformitätsbewertungsstellen werden anwendbar. Für Hersteller kritischer Produktklassen entsteht damit die Infrastruktur, die später für die Bewertung benötigt wird.

  3. kritisch

    Meldepflichten für Hersteller greifen

    Aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle müssen gemeldet werden – Frühwarnung binnen 24 Stunden, Meldung binnen 72 Stunden. Wer bis dahin keinen belastbaren Prozess für Erkennung, Bewertung, Zuständigkeit und Meldeweg hat, kann diese Fristen im Ernstfall nicht einhalten.

  4. vollständig

    Hauptpflichten werden anwendbar

    Die wesentlichen Cybersicherheitsanforderungen, die Schwachstellenbehandlung über den Supportzeitraum, technische Dokumentation, Komponenteninformationen sowie Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung gelten vollständig.

Was wir analysieren und umsetzen

  • Produkt-Scope und technische Klassifizierungsgrundlagen
  • Cybersecurity-Risikobewertung des Produkts
  • Secure Development Lifecycle und Security by Design
  • Komponenten-, Dependency- und SBOM-Prozess
  • Vulnerability Handling und Coordinated Disclosure
  • Security Updates, Supportzeitraum und Nutzerinformationen
  • Schwachstellen- und Vorfallmeldeprozess
  • Technische Dokumentation und Evidence Map

Für wen die Leistung geeignet ist

Typische Ausgangslagen

  • Hersteller und Anbieter von Softwareprodukten mit digitalen Elementen
  • Produktteams, die Secure Development und SBOM-Prozesse etablieren
  • Organisationen mit Handlungsbedarf bei Vulnerability Handling und Evidence

Arbeitsgrundlage

  • Produktbezogene Cybersecurity-Risikobewertung
  • Secure Development, Komponentenmanagement und koordinierte Schwachstellenbehandlung
  • Technische Dokumentation als gelebter Teil von Entwicklung und Support

Ein klarer Einstieg mit verwertbaren Deliverables

CRA Product Readiness Assessment

Technische Gap- und Risikobewertung des Produkts, seiner Komponenten und Entwicklungsprozesse.

Secure Development & Evidence Program

Etablierte Prozesse, Kontrollen, Verantwortlichkeiten, Vorlagen und technische Nachweise.

Remediation & laufende Pflege

Technische Behebung identifizierter Lücken und kontinuierliche Aktualisierung von SBOM, Risiken und Evidenzen.

Strukturiert vom Scope bis zum Nachweis

01

Produkt, Rollen, Komponenten und Supportmodell erfassen

02

Risiken und bestehende Entwicklungsprozesse bewerten

03

CRA-Anforderungen auf Kontrollen und Evidenzen abbilden

04

Prozesse und technische Maßnahmen implementieren

05

Readiness prüfen und laufende Pflege etablieren

Wichtige Fragen vor dem Projektstart

Der CRA gilt grundsätzlich für Produkte mit digitalen Elementen, die auf dem EU-Markt bereitgestellt werden und direkt oder indirekt mit Geräten oder Netzen verbunden sind. Ausnahmen und die konkrete Einordnung müssen im Einzelfall geprüft werden.

Nein. Wir unterstützen technisch bei Risikobewertung, Prozessen, Maßnahmen, Dokumentation und Evidence. Formelle Konformitätsbewertung, Zertifizierung und Rechtsberatung sind nicht Bestandteil unserer Leistung.

Hersteller müssen Komponentenrisiken kennen, Schwachstellen während des Supportzeitraums behandeln und Security Updates bereitstellen können. Ein gepflegter Komponenten- und Schwachstellenprozess schafft dafür die Grundlage.

Ja. Wir integrieren Security-Anforderungen in vorhandene Architektur-, Entwicklungs-, CI/CD-, Test-, Release- und Supportprozesse, statt einen parallelen Papierprozess aufzubauen.

Technische Themen im Zusammenhang

Vorhaben oder Risiko gemeinsam einordnen

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